Naturstein- Was ist das?

Als Naturstein bezeichnet man üblicherweise alle natürlichen Gemenge von Mineralien, die in den Naturwissenschaften ausschließlich als Gesteine bezeichnet werden.

Naturstein ist einer der ältesten Baustoffe der Erde. Wir haben Ihn als naturbelassenen Stein mit seine umfassenden Möglichkeiten für uns entdeckt und möchten Ihnen hier einen Überblick über unser Sortiment geben.

Gesteine, die zu Baustoffen, Bausteinen etc. verarbeitet werden, nennt man Naturwerkstein. Gesteine wie Kreide oder Naturgips eignen sich jedoch nicht zur Verwendung als Naturwerkstein.

Die Gewinnung von Natursteinen erfolgt aus dem Abbau in Steinbrüchen. Sie bleiben meist naturbelassen, können optisch durch schleifen oder polieren verändert werden.

Als Baustoff fasziniert Naturstein durch seine Schönheit, Vielfalt und Widerstandsfähigkeit. In allen Bereichen des Bauwesens findet man Ihn: Im Haus (z.B. Bad, Bodenbelag, Treppe), am Haus (z.B. Dach, Fassade) und ums Haus herum.

Charakteristische für den Naturstein ist die ungleichmäßige Farbgebung und Maserung.

Entsprechend ihrer Entstehung lassen sich Natursteine in drei Gesteinsklassen unterteilen.

1. Erstarrungsgesteine

Sie sind durch das Erstarren von flüssiger Magma entstanden. Vertreter von Erstarrungsgesteinen sind Granit, Syenit, Porphyr und Basalt. Diese Gesteine sind hart und verwitterungsbeständig und so sehr gut im Außenbereich einsetzbar.

2. Ablagerungs- oder Sedimentgesteine

Bei Ablagerungsgesteinen handelt es sich um Gesteine, die bei Entstehung der Erde nach „Verwitterung“ und „Transport“ abgelagert und anschließend durch den Druck überlagernder Massen verfestigt wurden. Zu den Ablagerungsgesteinen gehören Sandsteine, Schiefer, Kalksteine und Dolomitkalk. Sedimentgesteine bedecken zu ca. ¾ die Kontinente.

Ablagerungsgesteine, wie der Sandstein sind zu meist weniger beständig, aber leicht zu bearbeiten. Durch seine leichte Handhabung wurde er früher häufig im Kirchenbau eingesetzt. Seine Vielseitigkeit macht ihn auch heute zu einem wichtigen Stein im Garten- und Landschaftsbau. Er ist jedoch kaum tausalzbeständig und daher weniger als Bodenbelag geeignet. Etwas widerstandsfähiger ist der Kalkstein, der ebenfalls gut im Außenbereich verwendet werden kann. Beispielsweise für Boden, Trockenmauern und Steingärten.

3. Umwandlungsgesteine oder Metamorphite

Umwandlungsgesteine entstanden aus einem anderen Gestein. Durch das Einwirken vielfältiger Kräfte auf das abgesunkene Gestein ändert sich die Grobstruktur. Welches Gestein entsteht wird bestimmt durch die wirkenden Kräfte wie Walzung, Pressung, Schieferung, Fältelung, Temperatur und ungleichmäßig wirkende Drücke. Je nach Ausgangsmaterial entstanden Gesteine mit unterschiedlichen Eigenschaften. Aus Kalkstein entstand beispielsweise Marmor, aus Granit Gneis oder aus Tonstein Tonschiefer.

Mamor ist ein seit Jahrtausenden eingesetzter und beliebter Baustein, da er leicht zu bearbeiten und nicht besonders hart ist. Tempel und Skulpturen wurden von den alten Griechen und Römer aus Marmor gefertigt. Marmor gibt es, wie auch den Kalkstein, in den verschiedensten Farbtönen.